| Meine sehr geehrten Damen und Herr’n, nah oder fern |
| Was Sie erwartet, ist mehr als ein überragendes Werk |
| Dramatik und Schmerz, Narben und Scherben |
| Jeden Tag zu sterben, um beatmet zu werden, das ist hart zu erklär'n |
| Mir versagen die nerven, als ob ich wahnsinnig wär |
| Schreibe magische Verse, um zu schein’n wie Straßenlaternen |
| Mein Schweigen ist vorbei, nein, ich warte nicht mehr |
| Bereit mich neu zu beweisen, schick das schwarz Schaf in die Herde |
| Hör auf den Schlag meines rasenden Herzens |
| Ich hab' mich ein paar Jahre um gar nix geschert |
| Doch eines Tages bemerkt, die Lage wird ernst und diese Phase war schwer |
| Ich konnte nichts mehr sagen, als hätt ich keine Sprache gelernt |
| War darin bestärkt, mich nach und nach aus allen Bahnen zu werfen |
| Alarmsignale nahm ich nicht ernst |
| Von Kameraden verraten, an rabenschwarzen Abenden |
| Plagten mich Fragen, doch das sind die meisten nicht wert, Silla |