| Meine Frau ist weggelaufen |
| Und mein Kühlschrank völlig leer |
| Mein Hund liegt reglos auf dem Boden |
| Ohne Kohle ist’s halt doppelt schwer |
| Doch jetzt habe ich genug |
| Ich halt' es nicht mehr aus |
| Schnell ziehe ich mir noch was über |
| Und gehe hastig aus dem Haus |
| Einen Abschiedsbrief zu schreiben |
| Ja das hab ich glatt vergessen |
| Doch wer sollte ihn schon lesen |
| Ich habe Freunde nie besessen |
| Und jetzt stehe ich auf dem Hochhausdach |
| Und hab den Tod vor meinen Augen |
| Doch was ich jetzt von hier oben seh' |
| Ihr werdet es kaum glauben |
| Ein lauter Knall und viel Geschrei |
| Die Menschen rennen hin und her |
| Doch ein Gutes hat die Autobombe |
| Sterben will ich jetzt nicht mehr |
| Ich werd jetzt Terrorist |
| Ich werd mein eigener Arbeitgeber |
| Ich werd jetzt Terrorist |
| Ich werd ein fieser Bombenleger |
| Jetzt hab ich ein neues Ziel |
| Ich werd’s euch allen zeigen |
| Und wenn ihr dann entsetzt dasteht |
| Dann werd' ich mich verneigen |
| Amoklauf oder Banküberfall |
| Ein Anschlag aufs Regierungsgebäude |
| Dann hab ich die Aufmerksamkeit |
| Von euch allen, von der ganzen Meute |
| Ein lauter Knall und viel Geschrei |
| Mein eigner Terror, der ist geil |
| Entzückt lach ich in mich hinein |
| Befriedigt lehn ich mich zurück |
| Ihr seid mein! |