| I, i werd mi bessern |
| Und werd mi nimmer über de Zuaständ beklagn |
| Und wann scho, na dann werd i halt schnöll in Keller rennan |
| Wo ma nur die Ratzn zuhern kennan |
| I werd mi bessern |
| Und die Wahrheit nur auf klane Zettln schreibn |
| Die wird i dann ganz unauffällig im Wald verstrahn |
| Samit s’as finden, wann’s eane Sekretärin auf’s Land verzahn |
| I werd alle freundlich grüaßn |
| Und se werdn mi zruckgrüaßn müaßen |
| Es interessiert mi zwar net — |
| Aba i werd’s frogn, wia’s eana geht |
| I, i werd mi bessern |
| Und wem’s gfallt, dem werd i die Augn auswischn |
| Aba i werds mit’m sölbn bleden Schmäh eireibn |
| Mit dem’s immer glauben, se kenan ma in Trottel zuwescheibn |
| Und wann mi ana depat anfäult |
| Dann sag i eam halt, i sag: |
| «Es hat mich sehr gefreut!» |
| Und weu i a echta Gent bin: |
| «Empfehlung an die Frau Gemahlin!» |
| Wannst das zu was bringen willst im Leben |
| Muaßt oft, a wannst recht hast, an andern recht gebn |
| Ganz gwehnan werd i mi an des zwar ni kennan — |
| Aba i werd mi zamnehman! |