| der schon lange kein Zuhaus' mehr hat. |
| und irgendwie |
| das merkte ich |
| er war ja noch ein unbeschrieb’nes Blatt |
| und grade das |
| das reizte mich |
| und darumzog ich ihn zu mir nach Haus. |
| Doch es kam nicht mal zu einem Kuß |
| da riß er wieder aus. |
| Was ist das denn bloß für ein Mann |
| der nicht bis 3 mehr zählen kann. |
| Das wär John nie passiert |
| das hätt' er nie gemacht |
| der wußte immer |
| was er wollte |
| was er tat. |
| Das wär John nie passiert |
| der wußte gleich Bescheid |
| der ging viel lieber einen Schritt zu weit. |
| Und eines Tag’s lud er mich ein zum Essen |
| in ein teures Riestaurant. |
| Am Ende hatte' er nicht mal das Geld mehr |
| für die letzte Straßenbahn. |
| Zuerst fand ich das noch sehr lustig |
| dachte mir |
| das muß vielleicht so sein |
| doch dann schlief er auf der Heimfahrt |
| noch in meinen Armen ein. |
| Was ist das denn bloß für ein Mann |
| der nicht bis 3 mehr zählen kann. |
| Das wär John nie passiert |
| das hätt' er nie gemacht |
| Und dann kam endlich das |
| was irgendwann für jeden |
| einmal kommen muß. |
| Das erste Frühstück für uns zwei |
| nach einer Nacht |
| und dann ein langer Kuß. |
| Dann bat er noch um meine Hand |
| und daß er nun für immer bei mir bleibt |
| was hab' ich mir nur angelacht |
| daß er gleich übertreibt. |
| Was ist das denn bloß für ein Mann |
| der nicht bis 3 mehr zählen kann. |
| Das wär John nie passiert |
| das hätt' er nie gemacht |