| Ich sitze hier allein im Zimmer, |
| auf meinem Körper klebt kalter Schweiß |
| die Augen flackern, meine Hände zittern, |
| mir ist mal kalt, mir ist mal heiß |
| der Fernseher läuft, hat mir nichts zu sagen |
| und mein Kopf, er dröhnt so leer |
| soll ich bereuen oder wieder versagen, |
| fällt die Entscheidung mir so schwer |
| ich will es nur noch tun, |
| wenn es zur Freude ist |
| ansonsten kann ich mich |
| nicht mehr verstehen |
| ich will es nur noch haben, |
| wenn es mir spaß bringt |
| sonst kann ich nicht mehr |
| in den Spiegel sehen |
| mein Blick gleicht einem langen Tunnel, |
| meine Gedanken fahren Achterbahn |
| in der Ecke sitzt mein einziger Besuch, |
| der kalte Affe lächelt mich an |
| ich weiß, ich sollte ihn erschießen, |
| doch ich fürchte, das ich es nicht kann |
| mein Gewissen schreit mir in die Fresse, |
| DRÜCK AB, sonst bist du selber dran |
| Die weißen Mäuse, die weißen Mäuse, |
| sie feiern Parties an meiner Wand |
| die weißen Mäuse, die weißen Mäuse, |
| hinter jeder Tür und in jedem Schrank |
| die weißen Mäuse, die weißen Mäuse, |
| feiern wilde Parties an meiner Wand |
| die weißen Mäuse, die weißen Mäuse, |
| nagen langsam in meinen Verstand |