| Mein Herze schwimmt im Blut, |
| Weil mich der Sünden Brut |
| In Gottes heilgen Augen |
| Zum Ungeheuer macht. |
| Und mein Gewissen fühlet Pein, |
| Weil mir die Sünden nichts |
| Als Höllenhenker sein. |
| Verhasste Lasternacht! |
| Du, du allein |
| Hast mich in solche Not gebracht; |
| Und du, du böser Adamssamen, |
| Raubst meiner Seelen alle Ruh |
| Und schließest ihr den Himmel zu! |
| Ach! unerhörter Schmerz! |
| Mein ausgedorrtes Herz |
| Will ferner mehr kein Trost befeuchten, |
| Und ich muss mich vor dem verstecken, |
| Vor dem die Engel selbst ihr Angesicht verdecken. |